Wohnmobilversicherung Prozente

Unfallfreies Autofahren kann bei der Wohnmobilversicherung jede Menge Geld sparen. Fahrer, die ein Jahr lang keine Schäden verursachen, bekommen eine durch eine höhere Schadensfreiheitsklasse einen günstigeren Beitragssatz. Ob Kurzurlaube oder lange Auslandsreisen, mit Wohnmobilversicherungen ist man auf der sicheren Seite und zahlt durch unfallfreies Fahren weniger Beiträge.

Was zählt bei der Wohnmobilversicherung?

ProzenteIm Gegensatz zur Autoversicherung nimmt die Wohnmobilversicherung eine besondere Rolle mit spezielleren Anforderungen ein. In der Regel gelten Wohnmobile als Zweitwagen und werden zumeist für Urlaubszwecke genutzt. Die geringere Höchstgeschwindigkeit stellt sicher, dass das Risiko eines Auffahr-Unfalls erhöht ist und damit weniger Kosten entstehen.

Allgemein ist bekannt, dass Wohnmobile über einen sicheren Stellplatz verfügen und die Fahrer überwiegend umsichtig fahren. Im Schadensfall verursacht ein Wohnmobil höhere Kosten als ein PKW. Die Beiträge der Wohnmobilversicherung werden anhand der Schadensfreiheitsklasse (SF-Klasse) berechnet. Hier wird zwischen Haftpflicht- und zur Vollkaskoversicherung unterschieden. Mit dem Schadensfreiheitsrabatt kommt die Beitragshöhe zustande.

Die Einstufung erfolgt je nach gefahrenen unfallfreien Kalenderjahren, wobei diese beim Versicherungswechsel erhalten bleibt. Für Fahranfänger unter 23 Jahren erfolgt die Einstufung in SF 0 oder SF ½. Sollte es zu einem Schaden oder Unfall kommen, kann eine Rückstufung erfolgen, die auch unabhängig von der Schadenshöhe sein kann. Anders als bei der Autoversicherung mit den üblichen 39 Stufen gibt es bei der Wohnmobilversicherung lediglich 10 bis 20 Schadenfreiheitsklassen.

Bei der Wohnmobilversicherung sparen

Mit jedem unfallfreien Jahr kann eine günstigere Einstufung erfolgen und die Versicherungsbeiträge senken. Außerdem stehen Wohnmobil-Fahrern ähnlich wie bei der Kfz-Versicherung einige Sonderrabatte zu. Dies betrifft zum Beispiel einige Berufsgruppen wie Beamte und Angestellte im Öffentlichen Dienst. Den Versicherten kommen auch weitere Versicherungen über ein Unternehmen zugute. Oft haben Bestandskunden einen beträchtlichen Beitragsnachlass. Die Verwendung bestimmter Materialien, wie beispielsweise glasfaserverstärkte Kunststoffe, wird ebenfalls honoriert.

Saisonkennzeichen & Winterstellplatz
Da Wohnmobile oft nur in den Sommermonaten zum Einsatz kommen, lohnt es sich für viele Fahrer das Fahrzeug über ein Saisonkennzeichen zuzulassen. Dies gilt dann für einen bestimmten Zeitraum – zumeist zwischen zwei und elf zusammenhängenden Monaten. Der Vorteil ist der, dass während der Stilllegung weder Kfz-Steuer noch Kfz-Versicherung anfallen. Der Versicherungsschutz greift dann mittels einer sogenannten Ruheversicherung. Das Wohnmobil muss dabei aber auf einem eingezäunten Grundstück oder in der Garage abgestellt werden. Das gleiche gilt für einen Winterstellplatz. Hier wird das Wohnmobil komplett abgemeldet. Dabei muss es entweder auch auf den genannten Stellplätzen stehen oder man nutzt zum Beispiel die Möglichkeiten eines Carports oder Winterlagers.

Wohnmobil-Versicherungsvergleich: Wie viele Prozente gibt es?

In dieser Tabelle sind die Schadenfreiheitsklassen sowie die zugeordneten „Prozente“ aufgeführt. Ausschlaggebend sind die SF-Klassen, da die Prozente bei den Versicherungen nicht identisch sind!

Nachstehende Tabelle gibt Ihnen eine Übersicht über die Zuordnung der Schadenfreiheitsklassen zu den Beitragssätzen.

SF-Klassen
(=schadenfreie Jahre)
Beitragssatz
Haftpflicht Vollkasko
M (=Malusklasse) 222% 111%
0 (Anfänger) 100% 100%
SF ½ * 74% 88%
SF 1 68% 85%
SF 2 64% 78%
SF 3 60% 78%
SF 4 58% 78%
SF 5 55% 78%
SF 6 53% 78%
SF 7 52% 74%
SF 8 50% 74%
SF 9 49% 74%
SF 10 47% 73%
SF 11 46% 73%
SF 12 45% 73%
SF 13 44% 71%
SF 14 44% 69%
SF 15 43% 68%
SF 16 42% 66%
SF 17 42% 65%
SF 18 41% 59%
SF 19 41% 59%
SF 20 40% 58%