Wohnmobilversicherung

Die Anschaffung eines Wohnmobils ist oft mit hohen Kosten verbunden. Aufgrund des hohen Fahrzeugwertes ist der richtige Versicherungsschutz für Wohnmobilfahrer enorm wichtig.

Möglichkeiten der Wohnmobil-Versicherung

WohnmobilversicherungWohnmobil Haftpflichtversicherung
Die Haftpflichtversicherung für Wohnmobile bietet den Grundschutz und ist gesetzlich vorgeschrieben. Dabei sollte auf die Auswahl des Tarifs und die Versicherungssumme geachtet werden. Diese sollte entsprechend hoch bemessen sein hinsichtlich Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Versicherungen sollten dabei mindestens 50 Millionen Euro – oder noch besser bis zu 100 Millionen Euro – abdecken.

Wohnmobil Teilkasko- und Vollkaskoversicherung
Zusätzlich zur Haftpflicht kann eine Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung abgeschlossen werden. Mit der Teilkasko schützt man das eigentliche Fahrzeug und zudem bei Diebstahl, Einbruch oder Hagelschaden versichert. Ausgeschlossen sind selbst verursachte Schäden. Besitzt man ein Fahrzeug mit hohem Restwert bzw. ein relativ neues Wohnmobil, sollte man lieber auf eine Vollkaskoversicherung setzen. Dieser Schutz greift dann auch bei nicht vorsätzlichen eigenen Schäden.

Im Ausland gut versichert
Da das Wohnmobil in erster Linie zu Urlaubszwecken genutzt wird und Besitzer auch im Ausland unterwegs sind, ist es sinnvoll seine Versicherung durch einen Schutzbrief zu ergänzen, sofern dies nicht bereits im Haftpflicht-Angebot enthalten ist. Neben dem klassischen Versicherungsschutz bietet es sich an, weitere Leistungen in Anspruch zu nehmen. Dazu gehören zum Beispiel die Pannenhilfe und kostenfreie Unterbringung nach einem Unfall. Sehr wichtig ist auch eine Ausfalldeckung, die gegen Zahlungsausfällen anderer Unfallbeteiligter absichert. Sollte bei einem Schadensfall ein Verkehrsteilnehmer nicht ausreichend versichert sein, so kann dieser in einigen Fällen nicht für den Schaden aufkommen und man bleibt auf den Kosten sitzen. Zudem ist es empfehlenswert die „grüne Karte“ zu besitzen und gegenüber ausländischen Gesetzeshütern einen Nachweis über eine bestehende Fahrzeugversicherung zu haben. Die Karte ist in einigen EU-Ländern sogar Pflicht.

Ermittlung der Beitragshöhe der Wohnmobilversicherung

Neben dem Wohnmobil ist zumeist auch das Alltagsfahrzeug versichert. Deshalb legen Versicherte großen Wert darauf, dass die Wohnmobilversicherungsbeiträge nicht zu hoch ausfallen. Verschiedene Faktoren legen die Betragshöhe fest, wobei Versicherer oft ganz unterschiedlich verfahren:

  • Listenneupreis des Wohnmobils als Grundlage zur Festsetzung des Beitrags
  • Gesamtgewicht des Wohnmobils, das zulässig ist
  • jährliche Laufleistung

In diesem Zusammenhang kann der Versicherungsnehmer die Beitragshöhe in gewisser Maßen selbst beeinflussen. Dies beginnt schon bei Fahrzeugauswahl: Der Erwerb eines besonders teuren Wohnmobils erfordert logischerweise einen höheren Beitrag. Gleiches gilt beim Zurücklegen weiter Strecken oder einer sehr intensiven Nutzung des Fahrzeugs.

Was Dauercamper beachten sollten
Dauercamper nutzen zwar überwiegend einen Wohnwagen, dennoch kommen ab und zu Wohnmobile zum Einsatz. Wichtig zu wissen ist, wenn das Fahrzeug eine Weile nicht bewegt wird, von Dauercampern abgemeldet werden sollte, um Steuern zu sparen und den Versicherungsbeitrag zu senken.